Sie saß
oft
vor dem Haus auf einer Bank.
Ich hab sie im mer nur die alte
Frau genannt.
Manchmal sah ich, dass sie einsam war
und setzte mich zu ih r.
Manches Märchen weiß
ich noch heut von ihr.
Es war einmal ein Schwalbenkind,
das flog ganz hoch hinauf.
Es wollte weit zur Sonne hin,
der Wind fing es dort auf.
Er sagte, komm, ich trag dich ein,
die Flügel sind noch viel zu klein,
weit oben ist doch jeder ganz al lein.
Ich hörte dieser Frau so gerne zu,
sie sagte, wie ein kleines
Schwäbchen bist auch du.
Geht Acht, wenn du ins Leben fliegst,
dass dir kein Vögel bricht,
diese Worte verstand ich damals nicht.
Es war einmal ein Schwalbenkind,
das flog ganz hoch hinauf.
Es wollte weit zur Sonne hin,
der Wind fiel es dort auf.
Er sagte, komm, ich trag dich ein,
die Flügel sind noch viel zu klein,
weit oben ist doch jeder ganz al lein.
Die Gartenbank war plötzlich leer
an einem Sommertag.
Ich sah der kleinen Schwalbe zu,
es war, als ob sie saugt.
Es war einmal ein Schwalbenkind,
das flog ganz hoch hinauf.
Es wollte weit zur Sonne hin,
der Wind fing es dort auf.
Er sagte, komm, ich trag dich ein,
die Flügel sind noch viel zu klein,
weit oben ist doch jeder ganz al lein.
Er sagte, komm, ich trag dich ein,
die Flügel sind noch viel zu klein,
weit oben ist doch jeder ganz allein.