Den allerersten Teddybär,
ich weiß,
den geb ich niemals her.
Ich sag ihm nachts, bevor ich einschlaf,
dass ich ihn ganz lieb hab.
Du wirst nicht glauben,
wenn ich dir sag,
was ich auf meinem Dachboden hab.
Von all den Jahren, bis er zudeckt,
heut wischt man den Staub weg.
Jeder braucht sein Kuscheltier,
die Großen und die Kleinen.
Und wenn man sich verlassen fühlt,
dann braucht man was zum Träumen.
Jeder braucht sein Ku scheltier,
die Armen weh, die Eichen,
das ist und bleibt wohl immer so,
der Mensch braucht was
zum Streicheln.
Mein Zimmer ist schon fast zu klein
und doch passt immer noch was rein,
Weil mich die Tierchen alle kennen,
kann ich mich nicht trennen.
Heb alles auf, was dich heut freut,
die Schätze aus der Kinderzeit.
Leg alles in ne große Kiste,
denn bald schon wirst wissen.
Jeder braucht sein Kuscheltier,
die Großen und die Kleinen.
Und wenn man sich verlassen fühlt,
dann braucht man was zum Träumen.
Jeder braucht sein Kuscheltier,
die Armen, die, die reichen.
Das ist und bleibt wohl immer so,
der Mensch braucht was
zum Streichen.
Und wenn dann niemand für mich Zeit hat,
da könnte ich manchmal traurig werden,
dann denke ich mir,
es müsste doch schön sein,
die Leute wären alle Teddybären.
Je der braucht sein Kuscheltier,
die Großen und die Kleinen,
Und wenn man sich verlassen fühlt,
dann braucht man was zum Träumen.
Jeder braucht sein Kuscheltier,
die armen, die, die reichen.
Das ist und bleibt wohl immer so,
der Mensch braucht was
zum Streichen.
Das ist und bleibt wohl immer so,
der Mensch braucht was
zum Streichen.
SWR 2021